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Willkommen auf der Homepage der privaten Wetterstation Sehnde. Alle Messwerte basieren auf ermittelten Werten einer DAVIS VANTAGE PRO 2. Die Station steht auf einer Rasenfläche außerhalb der Stadt Sehnde. Alle hier veröffentlichten Werte stehen zur freien Nutzung zur Verfügung. Sollten Sie Interesse an weiteren Daten haben, können Sie sich gern an den Betreiber der Wetterstation wenden. Der Betreiber ist bemüht, alle Daten nach internationalen meteorologischen Standards zu ermitteln. Jegliche Haftung durch Nutzung der hier angegebenen Werte wird allerdings grundsätzlich und kategorisch ausgeschlossen.
Wetter Sehnde
Wetterstation Sehnde

 

Lage: Lat = 52° 18' 06'' Nord - Lon = 09° 57' 36'' Ost

Höhe: 72 Meter über NN

Bundesland: Niedersachsen Regierungsbezirk: Hannover

Stadt: Sehnde Ortsteil: Außerhalb

Naturraum: Die Stadt Sehnde liegt am Mittellandkanal im Übergang zwischen dem niedersächsischen Bergland und dem norddeutschen Tiefland. Im Südwesten der Region Hannover grenzen die Ausläufer des Weserberglandes, im Norden die Geestlandschaften an die Region.

 

Station

Die Station liegt etwa 2 Kilometer südlich vom Ortskern entfernt. Durch die außerhalb gelegene Lage repräsentieren die Messwerte vor allem die von städtischer Bebauung unbeeinflussten Wetterdaten. Die Station steht auf einer ca. 800 qm großen Wiese, umgeben von Obstbäumen und niederem Strauchwerk. Die direkte Umgebung ist locker freistehend bebaut, östlich grenzt eine Bahnlinie, westlich der Stichkanal Hildesheim an.

 

Technik

Davis Vantage 2 Pro (EU) mit Anemometer, Hygrometer, Thermometer, Niederschlagsmesser, Barometer, Solarstrahlungsmesser und separater Zusatzstation für Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Der Niederschlag wird zusätzlich mit einem Regenmesser nach Prof. Hellmann kontrolliert. Die Station ist 24 h aktiv belüftet.


Montage

Hygrometer, Thermometer, Regenmesser befinden sich in 2 Meter über Boden; Anemometer in 5 Meter Höhe; Bodentemperaturfühler in 5 cm Höhe, 10, 20 und 50 cm Tiefe, Bodenfeuchtesensoren in 20 und 50 cm Tiefe.

Primäre Messwerte

Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Globalstrahlung, Niederschlag, Windstärke, Windrichtung, Temperatur in 5 cm Höhe sowie 10, 20 und 50 cm Tiefe, Bodenfeuchtigkeit in 20 und 50 cm Tiefe.

 

Sekundäre Messwerte

Niederschlagsintensität, Windchill, Heatindex, THSW-Index, Evapotranspiration, Taupunkt, Sonnenscheindauer*, Windrun, 10-Minuten-Mittel der Windgeschwindigkeit, Tagesmittelwindgeschwindigkeit, dominate Windrichtung, mittlere Globalstrahlung pro Stunde, Sonnenenergie, UV-Index.

 

* Die gemessene Sonnenscheindauer wird durch Bäume in der Umgebung negativ beeinflusst. Besonders im Winter ergibt sich insbesondere in den Morgen- und Abendstunden ein geringerer Messwert als die mögliche tatsächliche Sonnenscheindauer.


Messintervall

Den Daten liegt ein 24-Stunden Messintervall zu Grunde. Beginn der Datenreihe ist 0:00 Uhr MEZ=GMT +1 (auch während der Sommerzeit), Ende ist 24:00 Uhr MEZ. Wird also etwa um 7 Uhr eine Temperatur von 12°C, um 14 Uhr von 16°C und um 23:59 Uhr von 10°C erreicht, gilt 10°C und nicht 12°C als Tagestiefstwert.

Datendichte

Niederschlag bei Impuls; Wind alle 2,5 s.; Temperaturen, Luft- und Bodenfeuchtigkeit, alle 10 s.; Solarstrahlung einmal pro Minute; Luftdruck einmal pro Minute; dauerhaft archiviert werden Minutenwerte (ca. 46.000 Einzelwerte pro Tag).

 

Blattfeuchte
Sie wird in einem Bereich von 0 bis 15 lf in einer Höhe von 50 cm über der Erdoberfläche gemessen. 0 lf bedeutet, dass die Blätter der Pflanzen trocken sind, 15 lf zeigt an, dass das Blatt nass ist.
 
Evapotranspiration
Sie gibt die Menge an Wasser an, die die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Bodenoberfläche durch Verdunstung an die Luft abgeben. Diese Größe wird von der Vantage Pro 2 berechnet und hängt u.a. von der Lufttemperatur, der gemessenen Solarstrahlung und vom Wind ab.
 
Bodenfeuchte
Sie wird in Centibar (cb) im Bereich von 0 bis 200 cb gemessen und gibt an, welcher Saugspannung Pflanzen entgegenarbeiten müssen, um aus dem Boden Wasser aufnehmen zu können. Je höher der gemessene Wert, desto trockener ist der Boden. Bei gefrorenem Boden werden Werte von 200 cb angezeigt. Allgemein gilt folgende Empfehlung für das Bewässern von Pflanzen, dessen Hauptwurzeln sich in der entsprechenden Messtiefe befinden:
0 bis 10 cb Gesättigter Boden Typischer Wert nach starken Regenfällen.
10 bis 20 cb Ausreichend nasser Boden Den Pflanzen steht genügend Wasser zur Verfügung, keine Bewässerung notwendig.
20 bis 40 cb Leichte Böden trocknen aus Bei sehr leichten Böden (Sandböden) kann eine Bewässerung bereits angezeigt sein. Mittelschwere Böden sind noch genügend feucht.
40 bis 60 cb Schwere Böden noch ausreichend feucht Leichte und mittelschwere Böden müssen bereits bewässert werden. Schwere Böden sind noch ausreichend feucht.
60 bis 100 cb Alle Böden trocknen aus
 
Auch ein schwerer Boden (hoher Lehm- und Tonanteil) sollte nun bewässert werden.
100 bis 200 cb Trockener Boden Ohne Bewässerung ist bei allen Bodensorten mit Trockenschäden zu rechnen.

 

 

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